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Coffea Arabica

Die Kaffeepflanze Coffea Arabica stammt ursprünglich aus Äthiopien und wird heute in einer großen Anzahl von tropischen und subtropischen Gebieten, vor allem in Brasilien, angebaut.

Die Qualität der Bohnen dieser Pflanze ist im Vergleich zu den anderen Sorten am hochwertigsten, was wohl der Grund dafür ist, dass die Coffea Arabica bevorzugt angebaut wird. Sie macht dreiviertel der weltweiten Bohnenernte aus. Es gibt riesige Plantagen, in denen die Kaffeepflanzen extra für den Export, der hauptsächlich in Länder aus den gemäßigten Zonen erfolgt, angebaut werden. Für die Länder in den tropischen und subtropischen Gebieten ist der Kaffee somit eines der Haupthandelsgüter.

Die Coffea Arabica erreicht eine Höhe von etwa vier Meter und in den weißen, süß duftenden Blüten, die sich an den Ansätzen der üppigen Blätter befinden, befinden sich die Kaffeekirschen. Die Kaffeekirschen sind zu Beginn grün und werden während ihres Reifungsprozesses rot. Wenn die Früchte dann geerntet werden, enthalten die Bohnen zwölf Milligramm Koffein pro einem Gramm Trockengewicht.

Die optimale Höhenlage beim Anbau liegt zwischen dem Meeresspiegel und bis zu 1800 m über dem Meeresspiegel. Die Jahresniederschlagsmenge sollte zwischen 1500 und 2000 mm liegen und die Temperaturen haben ihren optimalen Wert zwischen 17 und 22 Grad Celsius. Die ersten Früchte trägt die Coffea Arabica aber erst drei Jahre, nachdem sie angepflanzt wurden. Dann haben die Kirschen eine Reifezeit von sechs bis sieben Monaten und können bei günstigem Klima, sogar zweimal im Jahr tragen. Die Pflanzen können bis zu 50 Jahren alt werden, allerdings verringert sich ihre Produktion und die Entwicklung der Bohnen nach etwa 30 Jahren. Sie enthalten dann nur noch einen Samen pro Blüte, anstelle von zwei bis drei.